Asado – typisch argentinisch

So, 10.4.16

Hm, lecker! Ein Grillfest auf argentinisch! Die Wurstspezialitäten sind handgemacht und schmecken außergewöhnlich gut, obwohl wir sonst nicht unbedingt Wurstfreunde sind. Das große Stück Fleisch mit Knochen wird am Stück gegrillt und erst nach dem Garen portioniert. So wird hier gegrillt. Das Fleisch hier schmeckt hervorragend. Argentinien ist nicht umsonst berühmt für sein Rindfleisch! Die Kühe grasen auf anderen Wiesen, so dass der besondere Geschmack zustande kommt. Mit den 3 verschiedenen Salaten haben wir schnell unser Limit erreicht.

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Warten auf Gegrilltes.

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Angehende Gespräche werden geführt.

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Asado, hmm lecker!!!

Aber es gibt noch Nachtisch. Es ist einfach zuuuu lecker! Wer kann dazu schon nein sagen! Die Freunde der Gastgeber geben sich Mühe, sprechen langsam und deutlich mit uns, so dass wir gut der Unterhaltung folgen können. Ein sehr kurzweiliger Nachmittag geht viel zu schnell vorüber.

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Ich bin so froh, dass wir schon vor der Reise viel Mühe in das Lernen der Sprache gesteckt haben. So ist es nun viel einfacher. Auch wenn jedes Land eigene Wörter und einen eigenen Dialekt hat, so kommen wir doch überall mit unserem Spanisch durch. Die Leute verstehen uns und auch wir können nach einigem Einhören meist gut verstehen. Viele Dinge erfahren wir von den Menschen. Wie sie leben, was sie denken, was sie stört. Hier in Argentinien herrscht eine hohe Inflationsrate momentan. Jeder weiß, dass alle Politiker korrupt sind, nur die Hand aufhalten und so blitzschnell zu Millionären werden. Auch die Polizisten sind nicht wohlgelitten hier. Es gibt eine Provinz, die berüchtigt ist wegen der unverschämten Art, nur die Touris herauszufischen und abzukassieren – wegen hahnebüschener, an den Haaren herbeigezogenen Gründen. Davon allerdings wussten die Argentinier noch nichts. Diese unter Weltreisenden weitverbreitete Tatsache betrifft die Argentinier nicht, denn sie werden ja verschont. Auch wir haben schon überzogene Erfahrungen mit argentinischen Polizisten gemacht, wenn auch kein Geld gefordert wurde, so doch viel Angeberei im Spiel war. Die Ruta 14 werden wir auslassen und weiträumig umfahren. Zwar habe ich schon einmal korrupte Polizisten ganz cool ausgeknockt, aber das muss ich kein 2. Mal probieren. Wer weiß, ob ich nochmal solch ein Glück habe und stundenlang standhalte… Lieber nicht herausfordern.

Nora hat noch Familie in Buenos Aires. Von ihr erfahren wir Wissenswertes über die Stadt, wo wir übernachten und essen gehen können, welche Fähre wo und wann geht etc. Das ist sehr hilfreich für uns und unsere Planungen der nächsten Tage, denn Do. Morgen müssen wir in Montevideo sein – pünktlich zum Motorradservice: Schon wieder 10.000 km voll (Insgesamt nun 67.000 km).

Bis bald VGB

Cariló

Sa, 9.4.16

Angekommen bei Nora und Pablo in Cariló in ihrem wunderschönen Haus am Meer. Hier haben wir wieder einmal Gelegenheit, typische argentinische Speisen und mehr von der Lebensweise hier kennen zu lernen. Wir haben uns beide sehr auf dieses Wiedersehen gefreut. Nur kurz war das Zusammentreffen an der Tanke in Esquel, aber so gut wie wir uns direkt verstanden haben, fühlen wir uns gleich heimisch.

Wir kommen schon am frühen Nachmittag an und wollen eigentlich nur kurz das Meer sehen, aber auch hier fallen wir auf und die alte Dame – ausgewandert vor Ewigkeiten – freut sich, Leute aus der Heimat zu treffen. Es fällt uns schwer, sie abzuwürgen, wissen wir, dass wir eigentlich erwartet werden. Aber auch für uns ist en interessant zu erfahren, über welche Umwege sie es nach Argentinien verschlagen hat. Für sie sind wir das Highlight des heutigen Tages, so dass sie sich gleich zu ihrer Tochter aufmacht, um ihr davon zu erzählen.

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Strandgespräche

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Am Strand von Carilo

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Mar del Plata I

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Mar del Plata II

Endlich gelangen wir über den kurzen, aber schwierig matschig rutschigen Sandweg zu Nora und Pablo. Ein schönes Häuschen neben dem anderen steht hier. Dazwischen reichlich Platz. Und dennoch oder gerade deswegen muss man hier gut auf seine Sachen aufpassen.

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Unsere Gastgeber.

Morgen gibts ein großes Einweihungsgrillfest – zu unseren „Ehren“ und weil das neue Haus gerade erst bezogen wurde. Wie schön! Pablo fährt auch Motorrad und sein Motorradfreund möchte uns gerne kennen lernen. Eigentlich fühlen wir uns gar nicht so wichtig, nur normal.

Ach ja, Edit: Gestern hatten wir nur einen langweiligen Fahrtag mit 550 km bis in die Nähe von Miramar. Dort haben wir in einer matschigen Seitenstraße nach einem Zeltplatz geschaut und auf einer Hazienda auch gefunden. (Natürlich nicht einfach so. Wir haben schon vorher gefragt und durften unter dem Dach zelten, so dass der morgendliche Nieselregen uns nicht erwischt hat.) So hatten wir heute nur 180 km zu fahren. Allerdings ärgert uns unser Kocher seit einigen Tagen. Mal streikt er, mal arbeitet er nur mit Mühe. So habe ich gestern morgen schon keinen Kaffee bekommen, obwohl ich endlich wieder alles parat hatte. Heute dagegen ist die Milch inzwischen schlecht geworden. Schon wieder keinen Kaffee! Mist! Ich hab schlechte Laune. Wochenlang hatte ich keinen Kaffee, oder keine Milch (weil zu warm) oder nun kein heiß Wasser! Grrrrr!!!! So schauen wir im nächsten Ort erstmal nach einem Café und dort gibt es auch noch andere Leckereien. M. schlägt dort zu, denn ihm gelüstet nach Erdbeerkuchen. Den hat es seit 1 Jahr nicht mehr gegeben. Der Kuchen ist sehr mächtig, und ich picke nur 2 Gabeln und er den Rest. Na, er kann es vertragen. Guten Appetit!

Euch daheim auch. VGB

Adios Patagonia…

Do, 7.4.16

… willkommen in der Pampa. Schon wieder!

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Nach dem Rio Colorado geht’s ab in die Pampa.

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Der Rio Colorado, ab hier ist Patagonien Geschichte.

Heute sind wir die längste Strecke geradeaus gefahren. So lange am Stück wie quer rüber nach Rio Colorado sind wir noch nie im Leben geradeaus gefahren: 130 km. Und ich dachte, in den USA wären die Straßen gerade. Aber nichts gegen die hier. Noch nicht mal rauf und runter gehts. Alles platt! Wir sehen in der Pampa ein Wildschwein, ja, auch wir mussten 2 mal schauen. Es verkrümelte sich vom Straßenrand schnell ins Gebüsch. Unterholz gibt es hier ja nicht.

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Einsame Estancia in der Weite Patagoniens.

Nun denkt ihr, welch langweiliger Tag. Nein, war es nicht. In Bariloche haben wir endlich ein Geschäft gefunden, welches den Kaffee im entsprechenden Mahlgrad mahlen kann. So genehmigen wir uns erstmal einen gemütlichen Kaffee. Unser Übernachtungsplätzchen war hässlich, aber gut gewählt, denn rundherum haben die Bäume und Büsche den nächtlichen Sturm abgehalten. Wir haben ihn in den Baumkronen wüten gehört, und unten bei uns kam nichts an. Trotzdem hab ich schlecht geschlafen. Ich finde das immer unheimlich und starker Wind macht mir immer Angst! Aber alles ist gut gegangen und so schauen wir nach einer Bäckerei für frisches Brot. Aber wir finden nix. Es gibt nur eine Tanke mit wifi und gutem Kaffee. Dort erledigen wir wieder wichtige heimische Dinge. Auf den dortigen Süßkram haben wir keine Lust, aber Hunger. So schlage ich eine Koch-Mittagspause vor (ich hab alles dafür dabei) und M. findet auch gleich den passenden Ort am Rio Negro. Der halbe Ort schaut bei uns vorbei – so haben wir zumindest den Eindruck. Anscheinend hat es sich rumgesprochen, denn immer wieder kommen Leute (extra?) angefahren. Auf dem Fluss paddeln diverse Kanus stromaufwärts – sehr zu meiner Ver- und Bewunderung, denn der Fluss hat erstaunlich schnelle Strömung und so müssen wir aufpassen, dass beim Spülen unsere Teller nicht auf Wanderschaft gehen.

Recht spät machen wir uns wieder auf, aber ich habe schrecklichen Durst. Eine weitere Pause an der „nächsten“ Tanke (100 km entfernt) mit wifi lädt zum Verweilen ein. So schaffen wir heute „nur“ knapp 400 km, aber wir haben trotzdem einen schönen Tag erlebt – eben g e l e b t !

Da wir erst so spät gegessen haben, sparen wir das Abendessen, genießen die letzten Stücke der guten, leckeren Schokolade von der Schokolateria aus der Nähe von Bariloche (schade!) und die Farben des Sonnenuntergangs und bauen das Zelt im Dunkeln auf. DAS haben wir schon so oft jetzt auf- und abgebaut, dass wir das sogar blind können. 😉

Ein herrlicher Sternenhimmel empfängt uns innerhalb von nur knapp 1 Std. seit Sonnenuntergang. DEN werden wir vermissen!

Gute N8 zusammen! VGB

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Realität oder Zeichnung? Wolken wie japanische Tuschezeichnung

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Mal wieder ein traumhafter Sonnenuntergang.

Quer rüber bis nach Neuquen

Mi, 6,4,16

Eine der schönsten Motorradstrecken der Reise erwartet uns heute morgen. Es ist kalt, nur 5 °C, aber trocken, denn für heute ist eigentlich Regen angesagt. Also lass uns schnell von hier verschwinden. Der „Camino de 7 lagos“ ist ein Traum. Immer an den Seen entlang, kurvig ohne Verkehr. Zwischen all den Bäumen gibts auch immer wieder Blicke aufs Wasser.

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Auf der Sieben-Seen-Route nach San Martin de los Andes

Manchmal überholen uns die Autos, weil die Kurven nicht eng sind und sie so nicht abbremsen müssen. Wir genießen die letzten Kurven bis San Martin de los Andes auf über 1000 m Höhe, denn bald danach wird es wieder eben. Der patagonische Wind zeigt uns noch eben, was er sonst noch für Tricks drauf hat, denn plötzlich sieht man nichts mehr. Die Landschaft versinkt unter einer riesigen Staubwolke, obwohl die Straße geteert ist. Mystisch gespenstisch zieht er von überall her den Sand in die Luft und schleudert ihn uns um die Ohren, obwohl wir gar nicht so sehr dagegen ankämpfen müssen. Ahhhh, der Wind kommt von hinten. Deshalb!

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Sandsturm an der Ruta 40.

Wir fahren dieselbe Straße Richtung Bariloche, wie vor 3 Wochen noch. Aber mir kommt sie so fremd vor. Ohne Sonne, ohne strahlende Farben erkenne ich den Zeltplatz am Stausee erst, als wir dort ankommen. Aber was ist das? Der See hat unheimlich viel Wasser verloren. Die Inselchen mit Bäumen drauf stehen alle am Ufer. Wie schnell sich das Bild hier doch ändert.

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So sah es noch vor 3 Wochen aus! Das Wasser rechts neben denInseln in der Mitte des Bildes ist verschwunden und die „Inselbäume“ stehen nun im Trockenen (s. u.)

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Sandsturm die zweite, hier haben wir vor 3 Wochen bei wunderschönem Wetter übernachtet.

Altbekannte Steppe mit niedrigen Büschen und Sträuchern ohne Bäume und ohne Berge folgt. Die Straße ist wieder schnurgeradeaus! Sehr „einladend“, nämlich zum Kilometerschrubben ohne Anhalten. So schaffen wir heute auch wieder 550 km.

Noch „eben“ durch Neuquen durch (die Provinzhauptstadt ist größer als uns lieb ist und es gibt keine Umgehungsstraße, weshalb wir locker eine halbe Std. hier im Stau und an den Ampeln stehen). Und plötzlich ist es wieder 28 °C. Puh. Ich hab wieder mal zuviel Merino an. Morgens war ich noch froh drum, aber jetzt schwitze ich drin…. So müssen wir uns mit dem erstbesten Übernachtungsplatz neben der Crossstrecke und (wilden?) Müllkippe zufrieden geben. Die Polizei fährt Streife, aber übersieht uns. Nebenan gibt es wohl einen Schießübungsplatz, denn es knallt regelmäßig. Es tröpfelt ein wenig, immer mal wieder und es wetterleuchtet rund herum. Vielleicht kommen wir um das Gewitter drum herum. Es ist schwül und die Stechviecher kommen wieder raus. So fällt das vorbereitete Lagerfeuer dem Wetter und der Polizei zum Opfer und wir teilen uns ein Brötchen, eine Avocado und etwas Käse und Salami. Die Schokolade wird gerecht verteilt und das Kochen/Grillen auf morgen verschoben. Schade….

Der Bericht ist fertig und es fängt pünktlich an zu regnen. Grrrr. Wehe, wenn das Zelt morgen früh nass ist!!!!! Na, wenigstens hören die Hunde in der Ferne auf zu jaulen.

Gute N8 B.

Zurück zur Ruta 40

Di 5.4.16

Wieder on the road. Etwas spät, ja, ehe wir alles eingepackt haben, denn wir mussten ja wegen der Reparatur derselben fast alle Koffer ausräumen. Wieder Minusgrade und feuchtes Zelt. Das dauert! Aber wir müssen eh nach 150 km in Bariloche Halt machen. In diesem touristisch ausgerichteten Ort finden wir endlich Aufkleber von Ushuaia (die fehlten ja noch!) und den versprochenen Pin für die Jacke von Susan aus den Black Hilles (yeah!!!). Es gab tatsächlich nur diesen einen einzigen! 

Ist die Straße dorthin über die Ruta 40 schon beim ersten Mal ein Traum gewesen, so lädt sie nicht minder herzlich in entgegengesetzter Richtung zum Cruisen ein. Nicht zu toppen, denkt man. Aber stimmt nicht. Es kommt noch besser. Wir wollen Richtung San Martin de los Andes, haben wir diese Stadt auf der anderen Seite des Sees doch auf dem Hinweg ausgelassen, weil es mich zu sehr nach Süden zog und der Umweg gepaart mit „Ripio“ (Piste) zu viel Zeit gekostet hätte. Aber M. will dieses Highlight jetzt unbedingt noch mitnehmen, bevor es wieder in die platte, „langweilige Pampa“ geht. Nachdem wir noch einen schnellen Kaffee und Kakao aus echter Schokolade in der Schokolateria vom Hinweg genossen haben (mit handgefertigter Dreifach-Schokolade natürlich), wird es schon recht spät, was eine wunderbare Stimmung auf der Straße entlang des Sees erzeugt: Immer die sich spiegelnde Sonne auf dem See, glitzerndes Wasser, bunte Bäume und dunkle Berge. Diese Straße – kurvig verkehrsarm – entschädigt im Vorhinein für den folgenden, morgigen Schotter. Hoffentlich ist die Piste nicht zu übel. Nicht, dass uns noch die Ausrüstung abhanden kommt. So langsam ist nämlich nicht mehr alles so fest und sicher, wie noch zu Anfang. 

In Angostura nehmen wir ein Zimmer, denn es soll kalt werden und wild campen ist hier nicht. Links See, rechts Berge und tiefer Wald. Dafür gibts hier einen Pool, der zum Entspannen einlädt. 

Euch auch einen entspannten Abend daheim

Eure B.

Pause

Mo. 4.4.16

Hoffentlich hab ihr den Aprilscherz gefunden? Richtig, der meterhohe Schnee stimmte nicht aber sonst war alles korrekt. Die letzten Nächte hat es immer gefroren, aber die vorletzte war die kälteste bisher: -2,5 Grad.

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brrrr!

Aber in unserem Zelt haben wir es uns gut eingerichtet. Dort frieren wir nicht. Natürlich ist es kalt, wenn man raus krabbelt, aber schnell ist die Sonne da und die wärmt ordentlich bis ca 20 Grad tagsüber.

Die letzten Tage haben wir mit Kofferreparatur und Feuerholzarbeiten (einsammeln, hacken, aufstapeln) oder mit in der Sonne Liegen und Faulenzen verbracht, aber auch mit Nachdenken, Planen und Zukunftsüberlegungen. Es ist ein herrliches Fleckchen Erde hier. Aber wir haben von Klaus auch die Schattenseiten gehört, von den Hürden und Schwierigkeiten, hier zu leben. Je näher die Rückkehr in den Alltag rückt, je mehr beschäftigen wir uns mit diesem Thema. Lösungen gibt es keine, denn auch hier gibt es keine eierlegende Wollmilchsau. Mal sehen, wohin es uns treibt….

Morgen werden wir wohl wieder aufbrechen, Richtung Buenos Aires auf die Meerseite.

Bis bald

VGB

Aprilscherz!!!

1.4.16

Leichten Frost hats heute Nacht gegeben und wir haben ein wenig gefroren. Draußen vor dem Zelt liegt meterhoch der Schnee! Aber es ist so schön neben dem Fluss, der so schön säuselt, und über einem der klare Sternenhimmel. Burtseltag – wie meine Kinder immer sagten.

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Dieses Auto war auch schon in Ushuaia mit den beiden Schweizern!

Die Sonne scheint und wir genießen die Stille hier bei Claudia und Klaus. Das riesige Grundstück mitten in der Natur, weitläufig und rau, mit eigener natürlicher Quelle und ungechlortem Wasser.

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hm! Lecker und wunderschön!

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Trocken ist es auch hier, weil seit 7 Jahren der Sommer immer so trocken war. Die Schafe begrüßen uns, stocken aber, weil wir ihnen bei der Bachdurchquerung im Weg stehen. Na, geben wir ihnen mehr Platz und schon flitzen sie alle durchs eiskalte Wasser.

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Mäh!!!

Wir sitzen in der Sonne und lassen uns wärmen. Trödeln! Frühstücken! Der Raureif verschwindet nach und nach. Wir machen uns auf in den Ort El Bolson. Ein wenig einkaufen für das Fest nachher und einwenig skypen und whatsappen.

Morgen hacken wir ein bisschen Holz, damit wir wieder Nachschub haben, was wir heute verbrauchen, denn heute wird am Grillfeuer gefeiert. Endlich! In Ushuaia hatten wir ja keine Gelegenheit dazu. Aber heute wird das ausgiebigst nachgeholt.

Bis bald, herzlichst eure B.