Es geht los! NY

Herrlich, nach all dem Stress und Chaos der letzten Tage läuft mal was rund: Ohne Stau durch den Berufsverkehr zum Flughafen Düsseldorf, ohne Schwierigkeiten durch die Kontrollen, pünktlicher Abflug und Ankunft um 11.45 Uhr Ortszeit und nach viel Lauferei von einem Ende des Flughafens zum anderen und wieder zurück (in Shuttlebussen für umsonst!!! ) haben wir jetzt die Freigabe für unsere Moppeds. Der Zollbeamte hatte entweder keine Ahnung, was er mit den ganzen Papieren machen sollte, oder er war nur genervt und sehnte sich nach Feierabend. Jedenfalls interessierte ihn nicht wirklich unser Stapel Papiere. Wir können die Mädels abholen! Yeah! zurück an der Cargohalle: Der Zollbeamte hat die Kohle nich einkassiert. Die Dame verdreht die Augen! In Anbetracht der 30 °C und der 2 Busse hin und 2 Busse wieder zurück, erklärt sie uns, dass sie Verständnis für uns hat und nimmt das Geld bar an! Ehe wir die abenteuerlich verzurrten Mädels von der Palette schneiden (!!!) – ihr habt richtig gelesen, und das aus dem Regelland Deutschland – ist es 18.00 Uhr Ortszeit, ehe wir aus NY raus sind und ein Plätzchen für unsere müden Häupter gefunden und das Zelt aufgebaut haben ist es doch schon 23.00 Uhr – nach Heimatzeit also 5.00 Uhr morgens. Wir sind 24 Std. auf den Beinen und das merke ich auch! 

Am nächsten Morgen heißen uns die Vögel herzlich willkommen. Es ist schon 11.00 zu Hause, kein Wunder, wenn wir wach sind. Hier sind es erst 5 Uhr und der Campingplatz noch himmlisch friedlich. Alle Duschen für uns – ich erwische die, die nur kaltes Wasser rausrückt. Egal! Dafür erzählt M. hinterher, dass ich das „Haustier“ des Platzes verpasst hätte: Ein Schwarzbär, der zwischen den Campern von einem Stuhl zum nächsten tapert und alles untersucht. Mist! Das wäre was, die erste Nacht und schon einen Bären! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Dafür hab ich dann Streifenhörnchen gesehen, die keine 2 Meter entfernt im Gelände herumalberten. So klein wie Mäuse mit langem Schwanz. Und ich dachte, die sind so groß wie Eichhörnchen… Anscheinend wie bei den Hunden eine Rassenfrage!

Mein erster Eindruck: NY kommt mir vor wie Köln – das altbekannte Verkehrschaos, Trubel, stickige Luft und dieselben Hochhäuser. Auf den zweiten Blick am nächsten Tag muss ich mich revidieren, die Häuser sind doch mächtig hoch!!! Außerdem ist die Stadt mächtig groß. Es dauert ewig, aus NY raus zu fahren. Auch wenn kaum einer lächelt, sind alle Leute sehr hilfsbereit, wiederholen geduldig, wenn ich nichts verstanden habe. Hier arbeiten viele Leute, die in D-land längst eingespart worden wären: Einweiser für die richtige Schlange, Aufpasser an Türen, Aldikassierer legen einem die Ware persönlich in den Korb und geben mir keine Chance, selbst Hand anzulegen…

Herzliche Grüße an alle Daheimgebliebenen! B.

3 Gedanken zu „Es geht los! NY

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