Island 2012 Tag 20

Husavik – Walewatching

Kein Wölkchen am Himmel, wir werden von der Sonne geweckt, die das Zelt unerträglich stark aufheizt. Wie kann das sein, wo ich doch in der Nacht noch gefroren habe und Wolken und Nebel den gestrigen Sonnenuntergang verhindert haben? Island ist immer für eine Überraschung gut.

Heute geht’s los: Walewatching mit einem Schnellboot für 20 Personen. Allein damit zu fahren ist ein Abenteuer für sich. Wellenreitend fliegen wir nur so dahin. Wir bestaunen Papageientaucher (Lundis – wie sie hier heißen) und Buckelwale. Wer die Gelegenheit dazu hat, sollte sie auf jeden Fall nutzen. Sowas Beeindruckendes erlebt man so schnell nicht wieder und die Wahrscheinlichkeit, leer auszugehen und keinen Wal zu Gesicht zu bekommen, tendiert gegen Null! Wir haben Glück, ein wahres Walfestival! Einer rollt sich eine halbe Stunde an der Wasseroberfläche neben unserem Boot immer wieder um seine Längsachse, ohne sich von uns stören zu lassen. Irgendwann springt er in die Luft und platscht wie Flipper voll auf. Er hat wohl gute Laune heute. Wir danach auch J.

Viel zu schnell geht die zeit um und wir müssen zurück. Wehmütig sitzen wir dann am Hafen. Hinter uns das erstarkende Bonbonfest und die wartenden Mädels. Wir könnten ja noch ein kleines Ründchen fahren – auf solch herrliches Wetter haben wir doch nur gewartet. Aber wir sind so in Gedanken ob des Erlebten, dass wir uns nicht aufraffen können. Stattdessen entscheiden wir uns kurzfristig, das Walewatching ein zweites Mal zu machen. Wie verrückt darf/muss man sein… Natürlich gaaaaaaanz verrückt

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