Cariló

Sa, 9.4.16

Angekommen bei Nora und Pablo in Cariló in ihrem wunderschönen Haus am Meer. Hier haben wir wieder einmal Gelegenheit, typische argentinische Speisen und mehr von der Lebensweise hier kennen zu lernen. Wir haben uns beide sehr auf dieses Wiedersehen gefreut. Nur kurz war das Zusammentreffen an der Tanke in Esquel, aber so gut wie wir uns direkt verstanden haben, fühlen wir uns gleich heimisch.

Wir kommen schon am frühen Nachmittag an und wollen eigentlich nur kurz das Meer sehen, aber auch hier fallen wir auf und die alte Dame – ausgewandert vor Ewigkeiten – freut sich, Leute aus der Heimat zu treffen. Es fällt uns schwer, sie abzuwürgen, wissen wir, dass wir eigentlich erwartet werden. Aber auch für uns ist en interessant zu erfahren, über welche Umwege sie es nach Argentinien verschlagen hat. Für sie sind wir das Highlight des heutigen Tages, so dass sie sich gleich zu ihrer Tochter aufmacht, um ihr davon zu erzählen.

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Strandgespräche

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Am Strand von Carilo

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Mar del Plata I

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Mar del Plata II

Endlich gelangen wir über den kurzen, aber schwierig matschig rutschigen Sandweg zu Nora und Pablo. Ein schönes Häuschen neben dem anderen steht hier. Dazwischen reichlich Platz. Und dennoch oder gerade deswegen muss man hier gut auf seine Sachen aufpassen.

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Unsere Gastgeber.

Morgen gibts ein großes Einweihungsgrillfest – zu unseren „Ehren“ und weil das neue Haus gerade erst bezogen wurde. Wie schön! Pablo fährt auch Motorrad und sein Motorradfreund möchte uns gerne kennen lernen. Eigentlich fühlen wir uns gar nicht so wichtig, nur normal.

Ach ja, Edit: Gestern hatten wir nur einen langweiligen Fahrtag mit 550 km bis in die Nähe von Miramar. Dort haben wir in einer matschigen Seitenstraße nach einem Zeltplatz geschaut und auf einer Hazienda auch gefunden. (Natürlich nicht einfach so. Wir haben schon vorher gefragt und durften unter dem Dach zelten, so dass der morgendliche Nieselregen uns nicht erwischt hat.) So hatten wir heute nur 180 km zu fahren. Allerdings ärgert uns unser Kocher seit einigen Tagen. Mal streikt er, mal arbeitet er nur mit Mühe. So habe ich gestern morgen schon keinen Kaffee bekommen, obwohl ich endlich wieder alles parat hatte. Heute dagegen ist die Milch inzwischen schlecht geworden. Schon wieder keinen Kaffee! Mist! Ich hab schlechte Laune. Wochenlang hatte ich keinen Kaffee, oder keine Milch (weil zu warm) oder nun kein heiß Wasser! Grrrrr!!!! So schauen wir im nächsten Ort erstmal nach einem Café und dort gibt es auch noch andere Leckereien. M. schlägt dort zu, denn ihm gelüstet nach Erdbeerkuchen. Den hat es seit 1 Jahr nicht mehr gegeben. Der Kuchen ist sehr mächtig, und ich picke nur 2 Gabeln und er den Rest. Na, er kann es vertragen. Guten Appetit!

Euch daheim auch. VGB

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