Punta Arenas

Mo, 21.3.16

Wir trödeln heute, müssen wir doch nur 240 km bis Punta Arenas fahren. Dort soll die Fähre täglich um 8.00 morgens gehen und wir planen die am nächsten Tag zu nehmen. Einkaufen dauert wieder ewig, bis alles zusammen gesucht ist. Dann aber los! Es gibt nur einen einzigen Ort auf der Strecke. Dieser hat kein frisches Brot, aber eine ausgehungerte Katze vor der Tür sitzen, die sich sogar über unser Papier vom Magdalena hermachen will. Statt dessen geben wir ihr lieber einen halben echten ab. Der Wind ist erträglich – meistens – und so sind wir schnell in Punta Arenas. Da wir so früh sind, können wir ja etwas trödeln. Ein Café suchen und die Fähre eruieren, ggf. auch schon reservieren. Aber es dauert wieder alles was länger. Wir kaufen noch frische Empanadas in der Bäckerei, so dass wir uns ein Plätzchen am Meer dafür suchen. Auch den Hafen mit Karten für die Fähre organisieren wir. Aber nun will M. unbedingt eine Unterkunft haben, dabei sitze ich so schön hier und schaue den ankommenden Wellen zu.

Nein, erst Unterkunft und dann Sightseeing. Na guuuut. Wir fahren kreuz und quer durch die ganze Stadt, aber finden keine annehmbare Unterkunft, selbst mit Fragen, Navi und sonstiger Hilfe nicht. Zu teuer, ohne Garage, nichts frei…. Nix ist mit Sightseeing! Nix mit Kaffeetrinken. Endlos suchen wir, bis es dunkel ist. Dann eben raus aus dem Ort und Zelt aufbauen. Aber wo? Wir finden nix. also fragen. Hier ist Licht, aber keine Klingel. Trotz Rufens bemerkt uns keiner. Weitersuchen. Hier fährt ein Auto rein. Den Autofahrer frage ich. Orlando fragt seine Frau Martha und die bittet uns gleich herein. Sie hätten es sehr einfach, keinen Luxus. Den brauchen wir auch nicht. Nur ein Plätzchen, wo wir unser Zelt aufbauen dürfen. Wir brauchen nichts, denn wir haben alles dabei. Aber das lässt die gute Frau nicht zu. Draußen ist es nachts kalt. Nein, nein. Wir schlafen drinnen. Auf einer Matratze, die sie gegen unseren Willen aufbaut. Und sie macht extra Feuer im Ofen, denn Zentralheizung gibt es hier nicht – auch gegen unseren Willen. Auch Strom gibt es hier nicht. Den Generator schmeißt der Hausherr extra gerade an. Toilette als Plumpsklo und kein fließend (Kalt-) Wasser, sondern Waschschüssel. Die Hausdame lädt uns zum Essen ein, welches im alten Ofen mit Feuer zubereitet und just fertig ist. Wie bei Oma früher. Hm, lecker!!! Wir sorgen für den Nachtisch, den die Enkelin gerne anrührt und den Rest nur pickt…. Welche einfachen, aber netten Leute und wir sind dankbar, das sie uns aufgenommen haben.

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Unsere Gastfamilie in Punta Arenas.

Wir machen Bilder und drucken eines für die Enkelin Martina und eins für die Gastgeber aus. Welche wunderbare Gastfreundschaft!!! Welch herrlicher Blick über die Lichter der Stadt.

Der Gastgeber zeigt uns den Weg zum Plumpsklo, macht den Generator aus und wünscht uns eine gute N8!

Dito an euch daheim!

VGB

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Abendstimmung

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Denkmal in Punta Arenas

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Auf dem Weg zum Ende der Welt.

 

2 Gedanken zu „Punta Arenas

    • Fue un placer para nosotros. Y estuve un honor conocer tus padres. Son muy amable es sin su ayuda no hemos sabido que hacer. Gracias a dios, hemos seleccionar este camino a esta hora! Por favor, das nos gracias a tus padres, muchas veces GRACIAS!!! Y tu hija es un sueño, verdad? Que hermosa y lindo! Muchas, muchas gracias!!! Muchos saludos B.+M.

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