Die Lagunen des Altiplanos

Di,23.2.16

Heute gehts gleich zu den Lagunen. Der Vollmond lacht uns morgens noch an, weil die Sonne die Wolken noch in Schach hält.

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Vamos a las Lagunas – heute Nacht hat es wieder auf den Bergen geschneit.

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Morgenstimmung

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Auf dem Weg liegen tolle Steinformationen. Der Condor (li) und der Puma (re).

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Steinformationen die zweite.

So geht es zu den verschiedenen Lagunen. Die erste heißt negra, weil dort dunkle Algen nur Enten Futter finden lassen und die Flamingos vertreiben.

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Endlich die erste Lagune, die Laguna Negra.

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Aber wo sind denn hier die Flamingos? Es gibt hier keine….

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Viel Verkehr auf der Straße – eine versteinerte Schildkröte.

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Das grüne Monster des Altiplano. Es wächst pro Jahr nur 1 cm!

In der  zweiten aber sehen wir schon die Flamingos, die sich vom frischen Wind nicht stören lassen.

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M. auf der Pirsch vor dem herannahenden Regen

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Endlich Flamingos…

Langsam wird die Landschaft trockener und trockener. Selbst die spärlichen Büsche hören auf und wir fahren durch grobes, rotes Sand-Steingemsich. Stundenlang durchs Nichts. In the middle of nowhere. Welche Stille, wenn wir anhalten und schauen, welche Weite, welche Größe. Beeindruckend. Aber es rumpelt ordentlich, weil der Sand durch die Regenfälle hart ist und Waschbrett und Schlaglöcher sich bilden. Wir brauchen wohl heute Abend keine Massage. Die bekommen wir hier gratis mitgeliefert.

Mann, was bin ich froh, dass ich hier nicht mit dem Mopped entlang muss. 100-e Spuren, jeder nimmt eine andere durch den 30 – 40 cm tiefen Sand. 90 % der Strecke wäre auch gut mit den Moppeds zu machen gewesen, aber auf die restlichen 10 % hab ich keine Lust. Das wäre mehr als Stress und Arbeit gewesen und M. hätte sicher an 100 Stellen mit dem Kaffee auf mich warten können, oder Kilometergeld kassieren, weil er alles doppelt und dreifach laufen und fahren muss.

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Tiefsand, uaah. Zum Glück müssen wir nicht mit unseren beladenen Motorrädern durch.

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Durch die Wüste…

Rund herum rücken die Regenfälle immer näher, NOCH fahren wir durch die Sonne. Aber am Arbol de piedra, am Steinbaum, ergattern wir die letzten Sonnenstrahlen für die Photos, dann fahren wir in die Suppe rein.

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Am Arbol de Piedra, dem versteinerten Baum.

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Da braut sich was zusammen…

Leider fehlt für die Laguna Colorada die Sonne. Die Lagune ist ein wenig rötlich, obwohl sie im Sonnenlicht komplett rot erstrahlen würde. Schade. Schon wieder ein Highlight im Regen! Blitz und Donner lassen uns schnell ins Hostal abziehen. Die Flamingos hier müssen wir mit vollem Zoom einfangen, weil es so kalt ist, dass wir uns von dem Regen und Wind abhalten lassen, näher heran zu gehen. Wirklich schade, dabei braucht auch diese Lagune wegen unterirdischer Wasserversorgung keinen Regen von oben.

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Der Nationalpark ist erreicht. Endlich gleich sehen wir die Laguna Colorada.

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Das soll die Laguna Colorado sein? Wo ist den die berühmte rote Farbe???

Hier im Hostal gibt es dann 3 Std. lang mit Generator Strom. Bis dahin einen (Mate-) Tee und Kekse und später das Abendessen.

Gute Nacht!

VGB

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Mittagessen an der 3. Lagune

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