Neue Aufregung in Arequipa

Do, 4.2.16

Happy Birthday, liebe Schwiegermutter. Ich hoffe, du kannst den Tag (nur mit der üblichen Aufregung) genießen.

Hier in Peru gibt es neue Aufregung: Die Schwägerin unseres deutschen Freundes Ingo arbeitet bei der hiesigen Tageszeitung in der Anzeigenabteilung und natürlich hat sie von dem deutschen Besuch erzählt. So wurde mit dem entsprechenden Journalisten ein Termin vereinbart und ich/wir wurde/n heute morgen interviewt – mit Photos natürlich. Wie aufregend. Ich bin ganz schön nervös. Es ist ganz schön schwer, die Reise zusammen zu fassen, Was hat mich am meisten beeindruckt? Warum fahre ich durch so viele Länder? Was würde ich verändern, wenn ich die Macht dazu hätte? Und alles aus dem Stehgreif beantworten. In Spanisch! Das habe ich noch nie gemacht. Sind wir denn so besonders, dass wir in der Tageszeitung einen eigenen Artikel bekommen? Anscheinend schon, auch wenn wir uns als total normal empfinden. Eben durchschnittlich!

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Vielleicht ist es ein Anreiz für die Leser, die eigenen Träume zu verwirklichen und nicht nur ein Leben lang zu träumen. Man muss sich dazu aufmachen und nicht im Fernsehsessel auf ein irgendwann warten. Vielleicht zeigt unser Beispiel, wie die deutsch-peruanische Freundschaft wächst, denn auch in der Zeitung gibt es einen regen Austausch von jungen Journalisten hier wie Zuhause.

Nebenbei kümmert sich M. heute weiter um die Ausrüstung und den Papierkram. Es dauert hier ein wenig. Aber im Gegensatz zu Deutschland werden die Dinge hier repariert. Findet mal in D-land eine Näherei, die so dickes Material bearbeiten und eine Motorradjacke oder -hose reparieren kann. Oder einen Metallbetrieb, der von heute auf morgen einen Koffer zurecht dengelt und das Schloss repariert! Außerdem kann die Polizei nicht herausfinden, ob der Unfallgegner eine Versicherung hat oder nicht. Er ist telefonisch nicht erreichbar. Wir müssen also zurück nach Chala, den Menschen dort fragen, ob er eine Versicherung hat und falls nicht, ob er unseren Schaden bezahlt. Falls nicht, müssen wir ihn verklagen. Ein Unding in D-land, hier aber an der Tagesordnung. Ob wir das tun? Vermutlich nicht. Wir haben anderes im Kopf. Haken wir das unter „Pech für die Kuh Elsa“ ab.

VGB

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M.’s Unfallgegner – hier ist wohl nicht mit einer Entschädigung zu rechnen…

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oje!

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Alles gerade dengeln, Schloss reparieren und weiter gehts!

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Es gibt sogar Nähereien, die diese Löcher „stopfen“ können.

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