Panamakanal: Die Miraflores-Schleuse

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Mi .6.1.16 (Heute ist das besondere Datum!)

Fällt euch das auch erst heute auf, dass gestern gar kein verrücktes Datum war, weil ich das letzte Jahr genommen hab? (Sorry, Macht der Gewohnheit!)

Unsere Mädels sind heute nicht geflogen, schade. Aber „sicher“ am Samstag. Hoffen wir es! Hauptsache, sie kommen überhaupt dort heil in naher Zukunft an. Hier gehen die Uhren etwas anders und man kann dies nicht mit deutscher Zuverlässigkeit und Genauigkeit vergleichen. Wir haben ein gutes Gefühl, aber verlassen kann man sich nicht darauf. Hier in Zentralamerika liegt man in Gottes Hand und man kann nichts anderes machen, als darauf vertrauen, dass die Leute schon ihren Job richtig machen werden – irgendwann.

Wir haben den Tag heute sehr genossen und waren den ganzen Tag an der Miraflores-Schleuse. Wir haben deshalb zwar nur im vorbeifahrenden Taxi die Hochhäuser der Innenstadt von Panama Stadt gesehen, aber das ist egal. Wir sind über die neue Brücke Centenario gefahren und wohnen unter der alten „Puente de las Americas“. Es war so beeindruckend an der Schleuse und ich konnte mich einfach nicht sattsehen an den zentimetergenauen Durchfahrten. Auch wenn uns eine blöde Kontrolleurin schon gleich bei Ankunft früh morgens ankeift, dass wir neben dem Eingang vom Parkplatz aus keine Photos machen dürften, ohne zu bezahlen Denn das wäre ja angeblich „restricted area“. Wir Touris müssen 5 Mal so viel zahlen, wie die Einheimischen und das ist schon eine Menge. Liebe Frau, so geht man nicht mit den Leuten um, die man doch HEREIN bitten und nicht vergraulen will. Kann ihr das mal jemand erklären? Wir hatten uns gerade entschieden, den Eintritt von 30 $ zu entrichten, wenn wir uns frei bewegen dürfen und nicht an einer Führung teilnehmen müssen. Also was regt die sich so auf?

Die freundliche und geduldige Kassiererin versteht unser Ansinnen und bittet für das unmögliche Verhalten der Frau um Entschuldigung. Selbstverständlich könnten wir uns alle Zeit der Welt nehmen und Bilder machen soviel wir wollten, denn das wäre ja doch einmalig hier …

Das Visitorcenter hat alles, was das Herz begehrt: Museum auf 3 Etagen, 10 minütige Filmvorführung alle halbe Std. in engl. oder span. (deren Bilder so schnell wechseln, dass mir davon schlecht wird und ich mich ganz nach hinten setzen muss…), mehrere Aussichtsplattformen, Restaurant, Eisdiele, (Espresso-) Kaffee/Getränkestation mit Snacks und eine Wifizone. Hier checke ich noch schnell die mails und die Flüge, skype mit Sohn und Tochter und genieße den Ausblick auf den Kanal. Wow! Und ich bin hier – unfassbar. Wie so vieles auf dieser Reise. Wieder einmal wähne ich mich im Traum.

Da wir immer noch kein Internet im Hotel (und im Viertel) haben, müsst ihr auf Bilder noch etwas warten. Sorry, wird wie immer schnellstmöglich nachgereicht.

Bis bald B.

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Zentimeterarbeit – und doch Routine!

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Der Kanal vor der neuen Centenario-Brücke und eine der weiteren Schleusen. 

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Die neue Schleusenanlage für die größeren Schiffe. Sie sollte 2015 fertig sein, aber es fehlt wohl noch einiges…

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eine der alten Loks, die die Schiffe auf Kurs halten

2 Gedanken zu „Panamakanal: Die Miraflores-Schleuse

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