Grenze zu Nicaragua

Do 17.12.15

Das war ein harter Tag. Es fing so gut an, mit einem leckern Frühstück im Hotel. Doch irgendwo auf den letzten 30 km bis zur Grenze hab ich meine Gepäckrolle mit dem Schlafsack und noch ein paar Kleinigkeiten drin verloren. Obwohl wir die Strecke zurück fahren, wir finden sie nicht. Das ist erstmal nicht tragisch, weil ich den momentan wohl nicht brauche, aber später im Süden von Südamerika sicher. Nun muss irgendwoher ein neuer her. MIST!

An der Grenze werden wir diesmal richtig zur Brust genommen. Uns lassen die Leute einfach nicht in Ruhe. Ob der zusätzlichen 60 km hat sich nun eine lange Schlage vor der Ausreise aus Honduras gebildet. Ich kann sie mit dem Helfer in 5 min. abwickeln, doch dafür will er viele dolleres. Trotz Vorwarnung von anderen Seiten gerate ich in die Falle und reagiere zu spät mit einem Nein! Ich hätte ihm für seine Hilfe, die uns tatsächlich 1 ½ Std. gespart hat (wie uns andere deutsche Moppedfahrer bestätigen, die dort angestanden und so lange gewartet haben) vorher vereinbaren sollen, wie viel er bekommt. Wollte ich auch, aber er wiegelte ab und war schon um die Ecke mit meinen Ausweisen. Na egal. So hätte er angeblich 10 dem Beamten gegeben und für ihn selber auch noch mal 10. Hab ich ihm gegeben und dann wollte er noch mehr. Nein! Ist gut jetzt.

Nun hatte ich den zweiten an der Backe, der uns an der anderen Grenze helfen wollte. Ich hab ihm gesagt, dass ich keinen bräuchte. Er solle mir nicht hinterher Geld verlangen für etwas, was ich nicht haben wolle. Er kommt trotzdem hinterher. Er ist tatsächlich an 2 (kleinen) Stellen hilfreich, auch wenn ich das sicher auch herausgefunden hätte. Alles andere hab ich und hätte ich alleine gekonnt. Bei der Einreise sind 10 Dollar und 44,28 Cordoba Oro (umgerechnet knapp 2 Dollar) pro Nase Gebühren fällig. (Bitte beachten, sowohl Dollar, als auch einheimische Währung.) Für die Moppeds sind die hier dann so fortschrittlich, dass sie tatsächlich keine Kopien brauchen, nur alles im Original, was eingescannt wird, aber eben entsprechend lange dauert bei nur 2 besetzten Schaltern. Ich geb meinem „Helfer“ 5 Dollar,  aber er mault, er wolle 10. Ich bleibe hartnäckig, ich hätte gar nichts zu bezahlen, denn ich hätte seine Hilfe nicht gebraucht, da ich selber spanisch spreche und ihm mehrfach gesagt hätte, dass ich seine Hilfe nicht brauche. Als dann noch der Junge ankommt und Geld will, weil er auf MEIN Mopped aufgepasst hätte, platzt mir der Kragen. Ihr habt sie wohl nicht alle! Auf mein Mopped hab ich selber aufgepasst, zieh Leine! Sie verstehen zwar kein Deutsch, aber sie merken, dass mit mir nicht mehr gut Kirschen essen ist. Nach 2 Std. brütender Warterei bei 35 Grad ohne Klimaanlage vor dem Schalter, hab ich keine Geduld mehr. Ich erkläre ein letztes Mal meinem „Helfer“ was Sache ist und er versucht ein letztes Mal, mir wenigstens die Moppedversicherung vom Typ um die Ecke anzudrehen. Aber ich lasse es drauf ankommen und fahre zur Grenze! Willkommen Nicaragua!

Aber trotz guter Straße kommen wir nur 70 km pro Std. voran. Es ist viel Verkehr. Wir schaffen es nicht mehr bis Granada, wo wir eigentlich hin wollten. So suchen wir in Leon ein Hotel – Austria, dessen Name Programm ist. Wie schön!  Hier gibts Erdinger und Milka! Hmmmm!!!! Das zischt und hält nicht lange stand!

VGB

Foto 3

Grenzverkehr

Foto 4

Das zischt …Hm!

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