Guatemala: Tical kontra Yaxha

Do, 10.12.15

Wir sind früh im Nationalpark und sehen uns vollkommen allein inmitten der Mayastätten um. Manche sind noch nicht ausgegraben, aber auf den Tafeln schon aufgeführt, so dass man wunderbar sehen kann, was sein wird, bzw was noch versteckt ist, und wie die Archäologen das Areal vorgefunden haben und zugleich wie die Maya damals die Stätten gestaltet haben. Also alte und heutige Realität gleichzeitig. Mystisch wunderbar und beeindruckend. Viel schöner als alles bisherige. Auf zwei der Tempel darf man hochklettern. Bis oben hin. Wie steil die Stufen hochgehen, kann man von unten nämlich gar nicht wahrnehmen, so wie in Chichen Itza oder in Tulum.

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Yaxhá, Sonnenuntergang an der Lagune

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Yaxhá, von der großen Pyramide aus, reicht der Blick über den Regenwald und zwei Lagunen hinweg. Zur Blütezeit hatte Yaxhá ca. 35.000 Einwohner.

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Yaxhá, Blick über den Dschungel. Weite Teile der Anlage sind seit 1000 Jahren noch im Dschungel verborgen.

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Yaxhá, im Gegensatz zu Chichen Itzá können die Pyramiden hier bestiegen werden.

Mitten im Park brüllen uns die Brüllaffen, die wir schon die ganze Nacht über gehört haben, an. Der Parkwärter hat uns gezeigt, wo sie in etwa sind. Wir hören sie deutlich über uns in den Bäumen, aber wir sehen keine. Schwierig, sie in den hohen Bäumen im dichten Blättergewirr zu sehen, erst als sie sich bewegen. Mit der Kamera einzufangen? Keine Chance. Schade!

So genießen wir die Reise in die Vergangenheit im naturbelassenen Park ohne Andenkenhändler, ohne Touris, ohne Krach oder störende Leute im Bild. Herrlich. Kein Mensch kennt diesen Park, alle rennen nach Tical. Sollen sie. Wir sparen uns dafür Tical, denn das ist hier so unglaublich schön und kann von dem Rummel dort nicht getopt werden.

Außerdem genießen wir noch ein wenig den herrlichen Platz am See. Als wir unsere Sachen aufs Mopped laden, brüllen die Affen schon wieder gleich neben uns. Jetzt zeigen sie sich uns, sogar eine Mutter mit ihrem Kleinen. Wie süß! Sie posen sogar für die Kamera, so dass M. einige herrliche Bilder schießen kann. DAS fehlte ja noch!

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Klein und keinen Schalldämpfer verbaut, die Brüllaffen.

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Ecologde El Sombrero bei Yaxha. In dem Baumhaus dort oben haben wir übernachtet.

Erst nach 3 kommen wir endlich los, aber bis Flores sind es nur 75 km. Die alte Mayastadt wollen wir sehen und dort übernachten.

Aber dort auf der Insel ist alles sehr eng zugebaut und hier gibt es keinen Platz für die Moppeds. So bleiben wir draußen in Santa Elena im Hotel.

Auch gut!

VGB

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