Abenteuer

So.1.11.15

Die Hausbesitzer kommen erst heute Abend, also haben wir noch einmal einen ganzen Tag Zeit zum Sightseeing – heute mal ohne Moppeds, sondern mit dem Bus in die Stadt. Natürlich hält er an (fast) jedem Block und braucht entsprechend lange, macht aber nix, denn wir haben ja Zeit. Wir wollen zur Endstation der Cablecars und von vorne bis hinten fahren. (Es fahren nur mehr 2 Linien und 44 Wagen.)

Die Schlange ist lang, weshalb selbst M., der hier in S F. schon mal war, auch noch nie gefahren ist. Ich möchte aber so gerne mit dieser Bahn fahren. Also warten. Es geht doch erstaunlich schnell, da alle naselang die nächste fährt. Die Fahrer haben Stress, die dummen Touris von allem Möglichen abzuhalten – hier darf man nicht stehen, dort auch nicht, hinten nur 2 Personen, den Rucksack nur vorne auf dem Schoß etc. etc. etc. Er kann nicht Augen genug haben. Zwischendrin natürlich das handwerkliche Cablecarfahren. Er hat richtig viel zu tun, ist ständig in Bewegung, vor, zurück, nach oben, nach unten, wieder bremsen, wieder vorwärts… Es geht ja auch alle 100 m rauf und wieder runter. Wir tuckern mit einem Grinsen im Gesicht langsam durch die Stadt, er hält ja auch alle Naselang an – wie zuvor der Bus. An einer Straßenecke, kurz vor der rot angestrichenen Steilauffahrt – springt der Fahrer raus und holt sich mal eben was zu trinken an der Ecke. Alles wartet geduldig, auch der Verkehr hinter ihm. Als er wieder losfahren will, klappt das nicht. Irgendwas stimmt nicht. Er versucht es nochmal, aber hier wird der Fahrer hektisch und brüllt in sein Walkie-Talkie Code 900, Code 900 – keine Antwort – Code 900 stop the cable… Jetzt hören wir, dass unter uns der Krach aufhört und alles hält den Atem an.

Impressionen und das kaputte Kabel

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Unterwegs mit dem Cable Car

Unterwegs mit dem Cable Car

Puh! Jetzt lächelt der Fahrer tatsächlich. Geschafft. Nun bittet er uns alle auszusteigen, weil heute auf dieser Linie keine Bahn mehr fahren wird: Das Kabel ist gerissen! Schade. Aber die nächste (volle) Bahn der anderen Linie wird uns bestimmt mitnehmen. Keiner schimpft, sondern alle Leute lachen. Wir hatten mit den 7 Dollar ja auch kein Premiumticket, sondern ein Abenteuer gebucht, oder?! Tataaa: Das nächste Cablecar – natürlich vollbesetzt – kommt auch wenige Minuten später und es gibt ein paar Stehplätze auf der Britz. Die Reling ist ganz schön knapp bemessen und ich muss mich anstrengen, nicht nach unten zu sehen und mich bei dem Gewackel immer schön festzuhalten.

Es gibt noch etwas Sightseeing für den Rest des Tages: Die Fishermans Warf, die Robben auf dem Pier und das U-Boot im Hafen vom 2. Weltkrieg. Alles sehr interessant, logisch. Morgen gehts weiter Richtung Süden.

VG + Gute N8

B

Klavierspielen ganz einfach!

Klavierspielen ganz einfach!

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alte - mechanische - Spielgeräte

alte – mechanische – Spielgeräte

Einer der vielen Straßenmusiker

Einer der vielen guten Straßenmusiker

Pier 39

Pier 39

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