Stippvisite in Buenos Aires

Di, 12.4.16

Schon wieder verabschieden wir uns von neugewonnenen Freunden. Nora und Pablo haben uns sehr mit ihrem Haus inspiriert. Viele ihrer Wohnideen werden wir uns merken. Schnell sind alle Sachen auf dem Mopped und wir machen uns Richtung Buenos Aires auf.

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Almabtrieb auf argentinisch…

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Mit echten Gauchos in Aktion.

400 km sitzen wir auf einer A-backe ab und fahren ohne Pause bis kurz vors Zentrum, wo wir noch „eben“ Tankern und ein Päuschen machen wollen. Beim Helmaufziehen werde ich wie immer angesprochen. Kenn ich schon. Diesmal aber aus dem Kleinlaster heraus. Das ist dagegen ungewöhnlich. Ich verstehe nix, aber sie versuchen mit Zeichensprache, englisch und spanisch mir etwas mitzuteilen. Hinten am Mopped, ich lauf rundherum, ob da vielleicht eine Ölpfütze ist. Nein, nein, hinten, klein! Hä? Ganz hinten – Daumen und Zeigefinger zeigen 2 cm Abstand. Noch mehr Fragezeichen. ?????? Da sehe ich es: Mein Hinterradreifen ist PLATT!!!!! NEIIIIIIIIIN, nicht schon wieder! Na, vielleicht ist nur die Luft raus und ich brauche ihn einfach nur mit etwas Luft zu füllen. Bei der Kontrolle sehe ich nichts, fühle ich nichts. Kein Nagel drin. Aber warum sollte ein Reifen Luft verlieren? DAS hat immer einen Grund und meistens leider keinen guten. So finden wir auch tatsächlich das Loch! MIST!!!

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Nach Adam Riese: Aller guten Dinge sind 3, dann müsste jetzt das letzte Mal der Reifen zu flicken sein. 2 Mal meiner hinten, einmal Markus vorne. Grrrrr! Aber wir wissen ja mittlerweile wie es geht und so ist der Reifen schnell fertig – sehr zur Verwunderung der Tankwarte und unter fachmännischer Kontrolle der Motorradsecurity, die dasselbe System praktizieren sowie einiger anderer Zuschauer.

Aber da wir früh losgekommen sind und keine Pausen gemacht haben, sind wir noch vor dem Berufsverkehr im Zentrum. Natürlich ist in einer Großstadt immer Verkehr, aber wir kommen heil und gut durch und finden auch schnell Noras Schwester, bei der wir für kleines Geld übernachten werden. Gott sei Dank akzeptieren auch die Leute hier trotz Wuselei um uns rum die Verkehrsregeln und lassen uns genügend Platz! Danke liebe Verkehrsteilnehmer! Die Motorräder stehen in einem kleineren Parkhaus um die Ecke, welches rund um die Uhr geöffnet und bewacht ist. Angeblich sicher! Hoffentlich!

Werden wir ja morgen früh sehen, wenn wir zur Rushhour zur Fähre fahren. Die geht um 9.00 nach Uruguay/Colonia, heißt: 1 Std vorher da sein. Jetzt dagegen genießen wir erstmal Buenos Aires ohne Moppeds und machen ein Probeessen für die spätere Geburtstagsfeier meiner Schwester.

Guten Appetit! VGB

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