Freunde

So 20.9.15

Schon wieder müssen wir uns von neugewonnenen Freunden verabschieden. Wir haben uns bei Miranda und Paul in Tacoma sehr wohl gefühlt, aber nun müssen wir den nachrückenden Gästen und Freunden Platz machen. So ist das Haus nicht ganz so leer und es fällt Miranda nicht so schwer. Wir machen uns auf nach Bonney Lake, weil wir dort bei Alyxmoto am späten Vormittag den Matschprotektor (hört sich gut an, ne?!) für unsere hintere Federung einbauen wollen. Sie soll angeblich auch für die Adventure passen. Das hatten wir in D-land schon vorgehabt, aber den gabs nur für die normale GS. Diese von Meier passt aber. Die anderen beiden Alex’s schrauben wie immer fleißig und haben noch nix gegessen. Kenn ich noch einen. 😉 Wir also schnell einkaufen und zurück. Gemeinsam vertilgen wir zur Freude von Alex’s Frau Jenny Unmengen an Herrlichkeiten. IMG_5985

By the way lädt uns Alex auf das hiesige GS-Treffen an diesem Wochenende ein. Ist aber nur 150 km entfernt. Natürlich fahren wir dahin und natürlich brauchen wir bei den herrlichen S-Kurven auch 320km. Wir fahren eben gerne und genießen auch gerne mal kleine Straßen durch den Wald ohne Verkehr mit vielen Kurven, auch wenn wir dann nicht „voran kommen“. Hier kommen wir am Adams Creek Campground mit dicken Tannen an, die so dick sind, dass sie nicht zu zweit umarmt werden können. Hammer. Direkt am Adams Creek gelegen. Die Truppe hat einen Hobbybrauer, der für frisch gebrautes, wild schäumendes Bier sorgt und einen Pilzkenner, der vorher mit 12 Leuten std.lang die seltsamsten Pilze sammelt. Die meisten sind essbar, werden zu „Suppe“ (besser Ragout) oder Grillgut verarbeitet (da kann sich die „Haut Volet“ aber die Finger nach ablecken!!!!) Steinpilze und Pfifferlinge so groß wie meine Faust hab ich ja noch erkannt, aber die anderen??? Ein Pilzgeflecht, so groß wie ein zusammengerollter Dackel hing in 2 Metern Höhe am Baum und sah aus wie rötlich weiße Korallen. Essbar!!! Kein Wunder, wenn bei 7 kg Pilzen im Topf die Suppe derart gut schmeckt. Als Nachtisch noch das Wiskeybier – fast wie Likör mit viel Fummm – und zusammen mit Loras Infos über Grenzübertritt nach Mexiko (sie war auch schon überall, China, Istanbul, Südamerika…. ) sind wir nun rundum versorgt.

Es fällt schwer, Alex zu verabschieden. Er selbst ein Traveller im Herzen, seine Frau Jenny so herzensgut und gastfreundlich, fahren beide GS-en und nehmen uns beide als Beispiel. Es ist real, nicht nur ein Traum, zu zweit durch die Welt zu reisen. Sie wollen in 2 Jahren über Island nach Norwegen und 3 Monate reisen, aber vorher werden wir uns – das ist fest vereinbart – im nächsten Jahr auf der Intermot in Köln wiedersehen! Wir freuen uns drauf.IMG_5990

Nun geht es erstmal zu den Vulkanbergen. Diese herrliche Straßen werden wir mitnehmen, kostet 170 km extra und bietet Kurven an Kurven. Yeah!!!

Aber der Mt Rainier ist verschnupft, er verkrümelt sich hinter Wattebergen, auch der Mt Adams, nur Mt St Hellen ist rudimentär zu sehen. Mist! Na, immerhin ist es heute trocken geblieben, so dass wir richtig ausgiebig Kurven satt hatten. Die Landschaft um Mt St Helen sieht mystisch aus, wie von einer anderen Welt. Man sieht von weitem immer noch die von der Druckwelle der Explosion umgeworfenen Bäume – alle merkwürdig in eine Richtung zeigend. Und das immerhin 35 Jahre NACH dem Vulkanausbruch. Näherkommend gibt es keine großen Bäume, allenfalls noch 4 Meter hohe schnellwachsende Tannen, sonst nur niedriges Gebüsch. Alles sehr weitläufig und offen, so dass der Wind richtig durch pfeifen kann. Noch näher am Vulkan gibt es dann gar nichts mehr, nur Gestein. Wohlgemerkt, VOR 1980 gab es Reihum große Wälder. Die liegen aber seit 35 Jahren im Spirit Lake, vom Wind in eine Ecke gedrückt, kahl und wie Streichhölzer zusammengeschoben. Echt mystisch, wie auf einem anderen Stern. Aber die Straße dahin ist ein echter Leckerbissen. Nur die Bodenwellen sind haarig knackig. Erst spät zu sehen kreuz und quer über die ganze Breite muss man höllisch aufpassen. Auch plötzlich auftretende tiefe Schlaglöcher machen selbst unseren Federbeinen schwer zu schaffen. Dear Susan, thats another road for your list. But don’t take the Rocket, the GS is better of course there is so many uneven pavement. The waves maybe shoot you out of the seat…

Für alle, die googlen wollen, wovon ich spreche: ab Randel Forestroad 26, dann die windi ridge road 99, und zuletzt 25

Morgen endlich zum Pazifik – irgendwann muss ich doch mal meine Fuße reinstecken….

In diesem Sinne VGB

PS: Die Gegend seit Vancouver leidet sehr unter dem letzten, sehr trockenen Jahr. Man sieht überall die leeren Flüsse und Seen.

Der Pilzmeister mit seiner Suppe: Wayne

Der Pilzmeister mit seiner Suppe: Wayne

Hm, eine Delikatesse!!!

Hm, eine Delikatesse!!!

Der Meister der Pilze und der Kochkünste im neuen Gewand - die Meisterin des Hemdes nebenan - die aufgenähten Taschen sind tatsächlich nicht zu sehen!!!

Der Meister der Pilze und der Kochkünste im neuen Gewand – die Meisterin des Hemdes nebenan – die aufgenähten Taschen sind tatsächlich nicht zu sehen!!!

Morgens früh beim Burritofrühstück! Wir werden hier verwöhnt...

Morgens früh beim Burritofrühstück! Wir werden hier verwöhnt…

Der Whiskeyaltar - jedes Jahr neu ein Highlight ... wie man sieht

Der Whiskeyaltar – jedes Jahr neu ein Highlight … wie man sieht

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Wir huldigen dem Whiskeyaltar ... in unterschiedlicher Weise ;-)

Wir huldigen dem Whiskeyaltar … in unterschiedlicher Weise 😉

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Wir schlüpfen auf Loras Platz mit unter

Wir schlüpfen auf Loras Platz mit unter

Auch hier ist jetzt der Herbst angekommen

Auch hier ist jetzt der Herbst angekommen

Der Spirit-Lake mit Baumlaichen der Eruption von 1980

Der Spirit-Lake mit Baumlaichen der Eruption von 1980

Wie eine Mondlandschaft

Wie eine Mondlandschaft

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Der Mt St Helens umringt von Wolken

Der Mt St Helens umringt von Wolken

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