Bye US-Amerika, Buenos Dias Mexico

Mi. 11.11.15

Geschafft, wir sind in Mexiko. wir haben die kleinere Grenze in Tecate gewählt. Auf Anraten verschiedener Insider sei der Grenzübertritt nicht so überlaufen wie der in Tijuana und die Straßen bis Ensenada in besserem Zustand mit weniger Baustellen.

Mit Bedauern verabschiedeten wir uns von den USA. Es war wunderschön hier und wir haben die Zeit hier sehr genossen, vor allem mit unseren neu gewonnenen Freunden.

An der Grenze angekommen! Und nu? Keine Ahnung! Keiner von uns. Wir schauen uns ratlos an. Einer bei den Moppeds und der andere geht auf die Suche. Aber wer? Markus hat mehr Ahnung, aber ich habe mehr Spanisch parat. M. darf wählen und er wählt …. MICH! (grrrr). Ich bewaffne mich also mit Pass, Fahrzeugpapieren, Geld und seinem Handy, auf dem die mexikan. Versicherungspolice für das Mopped drauf zu sehen ist. Die umstehenden Mexikaner lächle ich freundlich an, sie lächeln zurück und zeigen mir gerne, wo es lang geht. Mit halb englisch, halb spanisch radebrechend (ratet mal, wer was radebricht?) finde ich auch endlich  das richtige Büro, bekomme nach ein paar Wörtern Smalltalk auch einen Flyer zum Ausfüllen, den ich irgendwo draußen abgeben muss. Dass ich den auch bezahlen soll für 21 $ erfahre ich erst, als ich an diversen Stellen gewesen bin und am ersten Büro rückgefragt habe. Der junge Beamte im Kassenhäuschen kann recht gut englisch und erklärt geduldig, was ich nun wo tun soll: Kopien von Ausweis, Fahrzeugpapieren und Touristenvisum dort draußen in der Apotheke machen lassen und wieder in ersteres Büro gehen. Dort bekomme ich wiederum einen Zettel, den ich mit den Kopien beim Bezahlhäuschen abgeben – und natürlich bezahlen soll. Gleichzeitig muss man 400 US-Dollar Kaution hinterlegen und 60 $ Gebühr zahlen. Dann lange warten und wenn die Papiere fertig sind alles kontrollieren. Ist alles richtig, ist man fertig. Der nächste bitte. (17.11.15: EDIT: Die 400 Dollar Kaution pro Mopped haben wir per Kreditkarte hinterlegt. Die werden/wurden bei der Ausreise nicht in bar ausgezahlt, sondern auf genau das Konto zurückgebucht!!! Allerdings erst einen Tag später. Man muss also den Beamten vertrauen, dass sie dies auch wirklich tun. Bei unseren beiden haben sie es getan. Diesen Tipp verdanken wir dem Blog der Kradvagabunden und diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass man erstens nicht so viel Geld an der Grenze in Pesos tauschen muss und zweitens nicht bei Ausreise plötzlich soviel Pesos bekommt, die man dann nicht mehr braucht!)

Ich erkläre also M, wie es funktioniert, aber er kommt nicht weit. Das Toruistenvisum erhält er noch, dann ist Schicht: Der PC ist abgestürzt, keine Ahnung, wann er wieder funktioniert. Die Dame vertröstet M. auf La Paz. Grrrrr! Genau das hatten wir vermeiden wollen, habe ich doch noch Susannes Erfahrungen gut in Erinnerung: Viel Lauferei, viele Gebühren mit Botschaft und so weiter beim Übersetzen von der Baha California aufs Festland. Na, uns bleibt nichts anderes übrig, als erstmal weiter zu fahren.

Wir fahren die ersten 100 km ohne Anhalten durch (auch auf Anraten von vielen Insidern). Dann sei es wieder „save“. Kurz vor der Innenstadt in Ensenada suchen wir ein Hotel, aber die Sonne ist schon unter gegangen und wir finden nur Hostels mit offenem Parkplatz an der Hauptstraße. Aber ein Campingplatz direkt am Meer (und der Hauptstraße) sieht ganz vertrauenserweckend aus. Wir haben die Moppeds lieber direkt neben unseren Köpfen.

Für Schrauberinteressierte: Die Mädels haben die 40-tausender Inspektion gut überstanden. Mein Anlasser ist zum zweiten Mal auf Garantie getauscht worden, er hakte seit dem letzten dicken Regen – schon wieder, aber sonst alles ok. M. brauchte neue hintere Bremsbeläge (meine sind beim letzten Reifenwechsel getauscht worden), seine Zylinder mussten eingestellt werden (was laut BMW sehr selten ist und laut Insidern eine 50 zu 50 Chance besteht, dass sie doch eingestellt werden müssen!) und er brauchte einen neuen Switch für das Bremslicht der Hinterradbremse (auf Garantie). Dieser Fehler machte mich fast wahnsinnig, weil dauernd das Bremslicht flackerte und man nie so genau wusste, ob jetzt gebremst wurde oder nicht. In San Jose wurde der Fehler lokalisiert und notdürftig behoben, weil das Ersatzteil erst bestellt werden muss. Dieses haben wir dann in San Diego vorausschauend vorbestellt und nun reparieren lassen. Somit müssten wir erst mal wieder gut gerüstet sein.

Bis bald

eure B.

Freunde in San Franzisko - Markus und Katie

Freunde in San Franzisko – Markus und Katie

Susan, Dan und Danny jr.

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Unsere neue Sommerresidenz in LA - Chino Hills bei Dan und Susan.

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The biest - Wehe hier missversteht einer was!!! ;-)

The biest – Wehe hier missversteht einer was!!! 😉

Dan und Steve auf ihren Biests

Dan und Steve auf ihren Biests

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San Diego - Gastfreundschaft pur: Jilian mit Bella, Kim, B. mit Oskar, Jenna, M. und Dave

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the queen "Bella" - jeden morgen schaute sie die Treppe runter, ihr Gesicht sprach Bände: "Oh nee, sind die immer noch da..."

the queen „Bella“ – jeden morgen schaute sie die Treppe runter, ihr Gesicht sprach Bände: „Oh nee, sind die immer noch da…“

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